Toleranzkurven: Auswertung u. Erstellung


Jetzt auch noch Mathe oder was?

In der Abbildung seht ihr ein einfaches Schema einer Toleranzkurve,welches euch das Wichtigste näherbringen soll. Und zwar den richtigen Umgang mit Toleranzkurven. Genauer gesagt sind in der Abbildung die wichtigsten Begriffe veranschaulicht, welche ihr insbesondere in Klausuren bei der Beschreibung eines solchen Diagrammes anwenden könnt, nein SOLLT. Weiter unten findet ihr zudem eine Musterlösung (korrigiert von Fr.Mann)

Toleranzkurve (allgemeines Schema)

(Abb.13.2 auf S.13 im Schroedel Buch "Ökologie")
Die obige Abbildung veranschaulicht durch Temperaturtoleranzkurven die Reaktionsnorm zweier Lebewesen: Zum einen der Küchenschabe, zum anderen des Heimchens.
Die Kurven zeigen das Vorkommen der Tiere in Abhängigkeit von der herrschenden Umgebungstemperatur (z.B. in einer Temperaturorgel). So findet sich die Küchenschabe in einem Toleranzbereich zwischen ca.+28 Grad und ca. 34 Grad, wobei +28 Grad das Minimum und +34 Grad das Maximum darstellen. Ihr Optimum in Sachen Temperaturtoleranz (abiotischer Faktor) hat die Schabe bei etwas mehr als +30 Grad. Das Präferendum ( ist etwas weiter und ) umfasst den Bereich zwischen ca.+30 Grad und +32 Grad.
Das Heimchen hingegen fühlt sich nur in Regionen heimisch, wo Temperaturen jenseits der 30 Grad herschen und zwar ab ca.32 Grad (Minimum) bis etwa 40 Grad (Maximum). Das Optimum liegt bei schätzungsweise +35,5 Grad, wobei der Vorzugsbereich geringfügig schmaller ist als bei der Schave ( ca. 34 Grad bis ca. 37 Grad).
Abschließend kann man sagen, dass beide Individuen warm stenotherm sind und daher nur in wärmeren Ökosystemen zu finden sind.
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